Gerade Anfängern stellt sich beinahe als erste Frage, sobald fest steht, dass ein Aquarium angeschafft werden, wie groß das Aquarium sein soll, bzw. sein muss, um die gewünschten Tiere möglichst artgerecht halten zu können.

Größer ist natürlich meist besser, belasten aber den Geldbeutel des Aquarianers auch mehr. Auch der Betrieb eines größeren Aquariums geht mehr ins Geld als der Betrieb eines kleinen Aquariums. Was also tun?

Schritt 1  die „Muss-rein-Liste“:

Der Aquarianer sollte sich eine Liste mit Fischen und anderen Tieren machen, die unbedingt in das neue Aquarium rein müssen. Über Literatur und aus dem Internet können dann die Mindesthaltungsbedingungen ermittelt werden. Anhand der Haltungsbedingungen werden die Fische jetzt nach Aquariengröße gruppiert. Anhand der Liste kann der Aquarianer jetzt die Entscheidung treffen, welche Fische gestrichen werden können oder wie groß das Aquarium mindestens werden muss, denn es ist am Ende die Größe, die das Maximum der Ansprüche des geplanten Besatzes darstellt.

Schritt 2 die Kosten- und Machbarkeitskalkulation:

Ein Aquarium muss unterhalten werden und benötigt dazu Strom und Wasser. Die Kosten lassen sich mit verschiedenen Onlinetools ermitteln. Außerdem gilt es, einen geeigneten Platz für das Aquarium in seiner bestimmten Größe zu ermitteln. Klappt da irgendwas nicht, sollte man zu Schritt 1 zurück und am Wunschbesatz feilen.

Schritt 3 der zeitliche Aufwand:

Ein kleines Aquarium bedeutet nicht unbedingt weniger zeitlichen Aufwand. Größere Aquarien laufen in der Regel stabiler. Allerdings bedeuten auch bepflanzte Aquarien mehr Aufwand als zum Beispiel ein unbepflanztes Malawiaquarium. Um hier abschätzen zu können, wieviel Arbeit tatsächlich auf einem zukommt, sollte man sich mit Aquarianern unterhalten, die so ein ähnliches Aquarium bereits am laufen haben, was man selbst vor seinem geistigen Auge hat. Sehr leicht kann man einen solchen Kontakt herstellen, indem man bei Einrichtungsbeispiele.de ein wenig stöbert und sich in der Community anmeldet.

Hat man sich dann für eine Aquariengröße entschieden, sollte man „vorsichtshalber“ noch 25 bis 50% draufrechnen, denn die Wünsche werden in der Regel schnell größer statt kleiner.

Wodurch man sich nicht verrückt machen lassen sollte, sind Aussagen, dass bei großen Aquarien schon der Wasserwechsel nicht mehr bewältigt werden könnte, weil dann zu viele Eimer zu schleppen seien. Wasserwechsel sind wichtig und können auch inteligent gelöst werden, so dass der Aufwand dafür fast gegen Null geht.

tom
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