<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Wasserwechsel | Underwater-World</title>
	<atom:link href="https://www.underwater-world.de/tag/wasserwechsel/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.underwater-world.de</link>
	<description>Der Aquaristik-Blog</description>
	<lastBuildDate>Tue, 07 Jul 2015 08:29:55 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.8.3</generator>
	<item>
		<title>Blaualgen wieder loswerden</title>
		<link>https://www.underwater-world.de/blaualgen-wieder-loswerden/</link>
					<comments>https://www.underwater-world.de/blaualgen-wieder-loswerden/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[tom]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Jul 2015 08:11:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Krankheiten und Parasiten]]></category>
		<category><![CDATA[Blaualgen]]></category>
		<category><![CDATA[Cyanobakterien]]></category>
		<category><![CDATA[Dunkelkur]]></category>
		<category><![CDATA[Filterung]]></category>
		<category><![CDATA[Schmieralgen]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserwechsel]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.underwater-world.de/?p=438</guid>

					<description><![CDATA[<p>Algen im Aquarium sind ein häufiges Ärgernis. Dabei darf zwischen unterschiedlichen Algenarten unterschieden werden.  Während Roalgen, Kieselalgen oder Grünalgen tatsächlich Algen, also Pflanzen sind und deshalb in der Regel nur ein optisch unerwünschter Effekt auftritt und im schlimmsten Fall die eigenentliche Aquarienbepflanzung verdrängt wird, handelt es sich bei Blaualgen im Grunde nicht um Algen, sondern [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://www.underwater-world.de/blaualgen-wieder-loswerden/">Blaualgen wieder loswerden</a> first appeared on <a href="https://www.underwater-world.de">Underwater-World</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Algen im Aquarium sind ein häufiges Ärgernis. Dabei darf zwischen unterschiedlichen Algenarten unterschieden werden.  Während Roalgen, Kieselalgen oder Grünalgen tatsächlich Algen, also Pflanzen sind und deshalb in der Regel nur ein optisch unerwünschter Effekt auftritt und im schlimmsten Fall die eigenentliche Aquarienbepflanzung verdrängt wird, handelt es sich bei Blaualgen im Grunde nicht um Algen, sondern um Bakterien, die sogenannten Cyanobakterien.</p>
<p>Blaualgen sind relativ leicht an ihrem extrem unangenehmen Geruch und ihrer schmierigen Konsistenz zu erkennen, weshalb sie auch oft als Schmieralgen bezeichnet werden.</p>
<p>Blaualgen sind ein Indikator dafür, dass im Aquarium etwas grob aus den Fugen geraten ist. Meist ist ein Nährstoffüberangebot und eine zu schwach ausgelegte <a href="http://www.einrichtungsbeispiele.de/aquarium-einrichten-filtertechnik.html" target="_blank">Filterung</a>, bzw. Strömung die Hauptursache für den Befall mit Cyanobakterien.</p>
<p>Um die Bakterien wieder loszuwerden darf der Aquarianer möglichst schnell handeln, denn je weniger Pflanzen und Einrichtungsgegenstände bereits mit dem schmierigen Überzug befallen sind, desto einfacher die Bekämpfung.<span id="more-438"></span></p>
<ol>
<li>Übliche Filterreinigung durchführen und sicherstellen, dass die Durchflussmenge wieder optimal ist.</li>
<li>Sollte der Filter zu klein dimensioniert sein, ein leistungsstärkeres Modell besorgen und parallel zum alten, gereinigten Filter laufen lassen.</li>
<li>Alle sichtbaren Blaualgen von Pflanzen, Bodengrund, Wasseroberfläche und Aquarienscheiben entfernen. Sollten die Algen von Pflanzen und z.B. Wurzeln nicht abgehen, müssen diese komplett entfernt werden.</li>
<li>Schwimmpflanzen und Pflanzen, die bis zur Oberfläche reichen zurückstutzen oder komplett entfernen, damit eine größere Oberfläche für den Gasaustausch zur Verfügung steht und zwischen den Pflanzen keine Stellen mehr sind, an denen an der Oberfläche Futterreste vergammeln können.</li>
<li>Die Oberfläche mit einer Strömungspumpe, Innenfilter oder Ausströmer so bewegen, dass mind. zwei Drittel der Wasseroberfläche in Bewegung ist, aber gerade nicht oder nur wenig aufreißt. Die Oberfläche sollte gut bewegt sein, aber es sollte kein Plätschern zu hören sein. Ein zusätzlicher Sprudelstein oder Diffusor kann ebenfalls zeitweilig eingesetzt werden.</li>
<li>Weniger füttern. Über einen Zeitraum von 1 Woche sehr wenig, bis an einzelnen Tagen gar nichts füttern. Das schadet den Fischen überhaupt nicht.</li>
<li>Beleuchtung kontrollieren: Röhren, die breits mehr als 1 Jahr im Einsatz sind, austauschen. Beleuchtung nach Möglichkeit in Abhängigkeit zur Menge der Aquarienpflanzen reduzieren und evtl. einen Umstieg auf eine regelbare LED-Beleuchtung ins Auge fassen.</li>
<li>Einen sehr großzügigen <a href="https://www.underwater-world.de/wasserwechsel-im-aquarium-wichtig-oder-unnoetig/">Wasserwechsel</a> machen. Es dürfen auch mal 80% des Wassers gewechselt werden.</li>
<li>Dunkelkur durchführen</li>
</ol>
<p>Vom Einsatz eines Antibiotikums würde ich grundsätzlich abraten, da auf diese Weise sämtliche Bakterienkultur im Aquarium vernichtet wird. Auch die Bakterien, die für das biologische Gleichgewicht von Bedeutung sind wie Nitobakter.</p>
<h2><strong>Wie führt man eine Dunkelkur durch?</strong></h2>
<p>Um eine Dunkelkur möglichst effektiv durchzuführen, erfolgt vorab ein Wasserwechsel und die oben genannten Maßnahmen. Anschließend bleibt die Aquarienbeleuchtung für ca. 1 Woche ausgeschaltet und die Seitenscheiben des Aquariums werden z.B. mit Karton oder Alufolie abgedeckt, so dass kein Licht ins Aquarium einfallen kann.</p>
<p>Während der Dunkelkur sollte so gut wie nicht gefüttert werden.</p>
<p>Das Aquarium sollte jeden Tag sorgfältig kontrolliert werden. Da die Blaualgen das Licht zum Leben brauchen, sterben sie ab und belasten das Wasser. Sollte bei der Kontrolle festgestellt werden, dass das Aquarienwasser trüb ist, muss ein großzügiger Wasserwechsel vorgenommen werden.</p>
<p>Nach der Dunkelkur sollte ein weiterer Wasserwechsel erfolgen und die Reste der Blaualgen entfernt werden. Evtl. sollte auch der Filter kontrolliert und durchgespühlt werden.</p>
<p>Sollte die Dunkelkur nicht zu 100% erfolgreich gewesen sein, kann nach 1 bis 2 Wochen die Kur wiederholt werden. Es sollte allerdings auf alle Fälle kontrolliert werden, welche Bedingungen das Ausbreiten der Algen begünstigen.</p>
<p>Sollte nach den oben beschriebenen Maßnahmen kein Erfolg bei der Bekämpfung der Cyanobakterien eintreten, ist es ratsam einen erfahrenen Aquarianer hinzuzuziehen, der sich vor Ort die Begebenheiten ansieht.</p><p>The post <a href="https://www.underwater-world.de/blaualgen-wieder-loswerden/">Blaualgen wieder loswerden</a> first appeared on <a href="https://www.underwater-world.de">Underwater-World</a>.</p>]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.underwater-world.de/blaualgen-wieder-loswerden/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wasserwechsel im Aquarium &#8211; Wichtig oder unnötig?</title>
		<link>https://www.underwater-world.de/wasserwechsel-im-aquarium-wichtig-oder-unnoetig/</link>
					<comments>https://www.underwater-world.de/wasserwechsel-im-aquarium-wichtig-oder-unnoetig/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[tom]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Feb 2015 16:02:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps & Tricks]]></category>
		<category><![CDATA[Aquariengröße]]></category>
		<category><![CDATA[Nitrat]]></category>
		<category><![CDATA[Ökosystem]]></category>
		<category><![CDATA[Stickstoffkreislauf]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserwechsel]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.underwater-world.de/?p=397</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ein Aquarium ist ein Ökosystem. Ein Stoffkreislauf, in dem sich die im Aquarium lebenden Organismen ergänzen und eine gut funktionierende Symbiose leben. Im Wesentlichen sind dabei im Aquarium Fische, Wirbellose, Pflanzen und Bakterien beteiligt. Die Stoffe, die ein Beteiligter ausscheidet sind dabei die &#8222;Nahrung&#8220; für die nächste Gruppe und umgekehrt. Wenn dies so funktioniert, sollte [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://www.underwater-world.de/wasserwechsel-im-aquarium-wichtig-oder-unnoetig/">Wasserwechsel im Aquarium – Wichtig oder unnötig?</a> first appeared on <a href="https://www.underwater-world.de">Underwater-World</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Aquarium ist ein Ökosystem. Ein Stoffkreislauf, in dem sich die im Aquarium lebenden Organismen ergänzen und eine gut funktionierende Symbiose leben. Im Wesentlichen sind dabei im Aquarium Fische, Wirbellose, Pflanzen und Bakterien beteiligt. Die Stoffe, die ein Beteiligter ausscheidet sind dabei die &#8222;Nahrung&#8220; für die nächste Gruppe und umgekehrt. Wenn dies so funktioniert, sollte im Wasser doch eigentlich immer das gelöst sein, was schon bald von irgendeinen Bewohner des Aquariums als Nahrung aufgenommen wird. Ein Wasserwechsel wäre nach dieser Vorstellung völlig fehl am Platz. Ist das die Realität, die ein Aquarianer in seinem Becken vorfindet?<span id="more-397"></span></p>
<p><strong>Ein ewig andauernder und funktionierender Stoffkreislauf ist die Idealvorstellung</strong></p>
<p>Leider ist dies nur die Idealvorstellung. Einige Aquarianer kommen diesem Ziel schon relativ nahe, andere sind sogar sehr weit davon entfernt. Trotzdem können in beiden Fällen die Aquarien hervorragend funktionieren. Wichtig ist allerdings, dass der Aquarianer eingreifen muss, um den Kreislauf immer wieder in die richtige Bahn zu lenken. Er macht das, indem er einen Teil des Wassers im Aquarium wechselt.</p>
<p><strong>Wie sieht die Realität im Aquarium aus?</strong></p>
<p>Damit der Stoffkreislauf funktionieren kann, müsste im Aquarium ein Besatz an Fischen und Wirbellosen zu finden sein, der genau die Menge an Ausscheidungen produziert, die von den Bakterien (Nitobakter) im Filter und im Bodengrund nicht nur zuverlässig abgebaut werden können, sondern auch ausreichen, um den vorhandenen Bakterienstamm zuverlässig zu ernähren. Das von den Bakterien erzeugte Nitrat muss genau in der Menge entstehen, so dass es zum einen von den Pflanzen in der Menge aufgenommen werden kann, in der es erzeugt wird. Es darf auch nicht zu wenig Nitrat erzeugt werden, denn in diesem Fall würden die Pflanzen ohne ihren Hauptdünger Mangel leiden. Selbstverständlich müssen auch die CO2-Ausatmungen der Fische genau zum Bedarf der Pflanzen passen, usw. Daneben entstehen viele weitere Stoffe, die wieder umgebaut und aufgebraucht werden. Wer sich ein Netz zwischen all diesen Abhängigkeiten vorstellt, kann sich sicher vorstellen, dass der Zustand des Gleichgewichts ein sehr zerbrechlicher sein muss. Alleine die Vorstellung, was passieren müss, wenn ein Fisch stirbt und plötzlich andere Abfallprodukte in einer großen Menge vorliegen. Ein toter Fisch mag zwar die Ausnahme sein, es ist aber klar, dass nicht jeden Tag die gleiche Menge an Futter zugeführt wird und entsprechend der Kreislauf belastet wird.</p>
<p><strong>Wasserwechsel als ausgleichender Faktor</strong></p>
<p>Sind viele Pflanzen im Aquarium vorhanden, ist die Notwendigkeit, Wasser zu wechseln, geringer als in einem Malawiaquarium, in dem Pflanzen als Verbraucher von Ammonium und Nitrat (fast) vollständig fehlen. Alleine um das Ansteigen dieser beiden Stoffe zu verhindern, sollte wöchentlich ein Wechsel von ca. 50% des Aquarieninhaltes gewechselt werden. In bepflanzten Aquarien sollten die Wasserwerte beobachtet werden und beim starken Anstieg, wie auch starken Abfall des Nitratwertes sollte ein Wasserwechsel vorgenommen werden.</p>
<p>Wird der Wasserwechsel auf diese Weise durchgeführt, wird das Aquarium stabil laufen und auch Schwankungen, die durch tote Fische oder faulende Pflanzenreste ausgelöst werden, können in der Regel abgepuffert werden.</p>
<p><strong>Auswirkung der Aquariengröße auf die Wasserwechsel</strong></p>
<p>Anfängern wird oft zu größeren Aquarien geraten, weil diese angeblich stabiler laufen. Sie verzeihen durch die größere Wassermenge natürlich Fehler und Probleme, die sich hier erst einmal nicht so auswirken können. Wichtiger als die Aquariengröße ist dabei eher die Besatzdichte. Die Besitzer von großen Aquarien neigen in der Regel dazu, ihr großes Aquarium mit größeren und zahlreicheren Fischen zu besetzen als ein kleines Aquarium. Das kann den Vorteil des großen Aquariums ausgleichen und unter Umständen auch ins Gegenteil umkehren. Pauschal ist das also nicht zu beantworten.</p>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>Wasserwechsel sind in den meisten Aquarien absolut notwendig. Eine pauschale Empfehlung wie oft und welche Menge gewechselt werden sollte, ist nicht möglich. Wo es noch relativ einfach ist, sind ostafrikanische Aquarien ohne Bepflanzung. Hier sollte ein wöchentlicher Wasserwechsel von 50% erfolgen. Sollte der Nitratwert trotzdem dauerhaft ansteigen, sollte sogar noch mehr gewechselt werden.</p><p>The post <a href="https://www.underwater-world.de/wasserwechsel-im-aquarium-wichtig-oder-unnoetig/">Wasserwechsel im Aquarium – Wichtig oder unnötig?</a> first appeared on <a href="https://www.underwater-world.de">Underwater-World</a>.</p>]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.underwater-world.de/wasserwechsel-im-aquarium-wichtig-oder-unnoetig/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>2</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
