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	<title>Cyanobakterien | Underwater-World</title>
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	<description>Der Aquaristik-Blog</description>
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		<title>Blaualgen wieder loswerden</title>
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		<dc:creator><![CDATA[tom]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Jul 2015 08:11:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Krankheiten und Parasiten]]></category>
		<category><![CDATA[Blaualgen]]></category>
		<category><![CDATA[Cyanobakterien]]></category>
		<category><![CDATA[Dunkelkur]]></category>
		<category><![CDATA[Filterung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Algen im Aquarium sind ein häufiges Ärgernis. Dabei darf zwischen unterschiedlichen Algenarten unterschieden werden.  Während Roalgen, Kieselalgen oder Grünalgen tatsächlich Algen, also Pflanzen sind und deshalb in der Regel nur ein optisch unerwünschter Effekt auftritt und im schlimmsten Fall die eigenentliche Aquarienbepflanzung verdrängt wird, handelt es sich bei Blaualgen im Grunde nicht um Algen, sondern [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Algen im Aquarium sind ein häufiges Ärgernis. Dabei darf zwischen unterschiedlichen Algenarten unterschieden werden.  Während Roalgen, Kieselalgen oder Grünalgen tatsächlich Algen, also Pflanzen sind und deshalb in der Regel nur ein optisch unerwünschter Effekt auftritt und im schlimmsten Fall die eigenentliche Aquarienbepflanzung verdrängt wird, handelt es sich bei Blaualgen im Grunde nicht um Algen, sondern um Bakterien, die sogenannten Cyanobakterien.</p>
<p>Blaualgen sind relativ leicht an ihrem extrem unangenehmen Geruch und ihrer schmierigen Konsistenz zu erkennen, weshalb sie auch oft als Schmieralgen bezeichnet werden.</p>
<p>Blaualgen sind ein Indikator dafür, dass im Aquarium etwas grob aus den Fugen geraten ist. Meist ist ein Nährstoffüberangebot und eine zu schwach ausgelegte <a href="http://www.einrichtungsbeispiele.de/aquarium-einrichten-filtertechnik.html" target="_blank">Filterung</a>, bzw. Strömung die Hauptursache für den Befall mit Cyanobakterien.</p>
<p>Um die Bakterien wieder loszuwerden darf der Aquarianer möglichst schnell handeln, denn je weniger Pflanzen und Einrichtungsgegenstände bereits mit dem schmierigen Überzug befallen sind, desto einfacher die Bekämpfung.<span id="more-438"></span></p>
<ol>
<li>Übliche Filterreinigung durchführen und sicherstellen, dass die Durchflussmenge wieder optimal ist.</li>
<li>Sollte der Filter zu klein dimensioniert sein, ein leistungsstärkeres Modell besorgen und parallel zum alten, gereinigten Filter laufen lassen.</li>
<li>Alle sichtbaren Blaualgen von Pflanzen, Bodengrund, Wasseroberfläche und Aquarienscheiben entfernen. Sollten die Algen von Pflanzen und z.B. Wurzeln nicht abgehen, müssen diese komplett entfernt werden.</li>
<li>Schwimmpflanzen und Pflanzen, die bis zur Oberfläche reichen zurückstutzen oder komplett entfernen, damit eine größere Oberfläche für den Gasaustausch zur Verfügung steht und zwischen den Pflanzen keine Stellen mehr sind, an denen an der Oberfläche Futterreste vergammeln können.</li>
<li>Die Oberfläche mit einer Strömungspumpe, Innenfilter oder Ausströmer so bewegen, dass mind. zwei Drittel der Wasseroberfläche in Bewegung ist, aber gerade nicht oder nur wenig aufreißt. Die Oberfläche sollte gut bewegt sein, aber es sollte kein Plätschern zu hören sein. Ein zusätzlicher Sprudelstein oder Diffusor kann ebenfalls zeitweilig eingesetzt werden.</li>
<li>Weniger füttern. Über einen Zeitraum von 1 Woche sehr wenig, bis an einzelnen Tagen gar nichts füttern. Das schadet den Fischen überhaupt nicht.</li>
<li>Beleuchtung kontrollieren: Röhren, die breits mehr als 1 Jahr im Einsatz sind, austauschen. Beleuchtung nach Möglichkeit in Abhängigkeit zur Menge der Aquarienpflanzen reduzieren und evtl. einen Umstieg auf eine regelbare LED-Beleuchtung ins Auge fassen.</li>
<li>Einen sehr großzügigen <a href="https://www.underwater-world.de/wasserwechsel-im-aquarium-wichtig-oder-unnoetig/">Wasserwechsel</a> machen. Es dürfen auch mal 80% des Wassers gewechselt werden.</li>
<li>Dunkelkur durchführen</li>
</ol>
<p>Vom Einsatz eines Antibiotikums würde ich grundsätzlich abraten, da auf diese Weise sämtliche Bakterienkultur im Aquarium vernichtet wird. Auch die Bakterien, die für das biologische Gleichgewicht von Bedeutung sind wie Nitobakter.</p>
<h2><strong>Wie führt man eine Dunkelkur durch?</strong></h2>
<p>Um eine Dunkelkur möglichst effektiv durchzuführen, erfolgt vorab ein Wasserwechsel und die oben genannten Maßnahmen. Anschließend bleibt die Aquarienbeleuchtung für ca. 1 Woche ausgeschaltet und die Seitenscheiben des Aquariums werden z.B. mit Karton oder Alufolie abgedeckt, so dass kein Licht ins Aquarium einfallen kann.</p>
<p>Während der Dunkelkur sollte so gut wie nicht gefüttert werden.</p>
<p>Das Aquarium sollte jeden Tag sorgfältig kontrolliert werden. Da die Blaualgen das Licht zum Leben brauchen, sterben sie ab und belasten das Wasser. Sollte bei der Kontrolle festgestellt werden, dass das Aquarienwasser trüb ist, muss ein großzügiger Wasserwechsel vorgenommen werden.</p>
<p>Nach der Dunkelkur sollte ein weiterer Wasserwechsel erfolgen und die Reste der Blaualgen entfernt werden. Evtl. sollte auch der Filter kontrolliert und durchgespühlt werden.</p>
<p>Sollte die Dunkelkur nicht zu 100% erfolgreich gewesen sein, kann nach 1 bis 2 Wochen die Kur wiederholt werden. Es sollte allerdings auf alle Fälle kontrolliert werden, welche Bedingungen das Ausbreiten der Algen begünstigen.</p>
<p>Sollte nach den oben beschriebenen Maßnahmen kein Erfolg bei der Bekämpfung der Cyanobakterien eintreten, ist es ratsam einen erfahrenen Aquarianer hinzuzuziehen, der sich vor Ort die Begebenheiten ansieht.</p><p>The post <a href="https://www.underwater-world.de/blaualgen-wieder-loswerden/">Blaualgen wieder loswerden</a> first appeared on <a href="https://www.underwater-world.de">Underwater-World</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Sind Starterbakterien für ein optimales Einlaufen des Aquariums nötig?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[tom]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Mar 2014 12:22:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aquarium einrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Aquarianer]]></category>
		<category><![CDATA[Aquarium einlaufen]]></category>
		<category><![CDATA[Cyanobakterien]]></category>
		<category><![CDATA[einrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Erdaufguss]]></category>
		<category><![CDATA[Filter]]></category>
		<category><![CDATA[Nitrit]]></category>
		<category><![CDATA[Starterbakterien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wer mich fragt, wird auf diese Frage immer die gleiche Antwort bekommen: Nein! Die konnten vor 20 Jahren noch überhaupt nicht nötig sein, weil es sie nicht gab. Trotzdem haben es Aquarianer geschafft, ein neues Aquarium in Betrieb zu nehmen. An den grundsätzlichen Rahmenbedingungen hat sich seither nichts geändert: Wir wollen einen Glaskasten mit Wasser [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wer mich fragt, wird auf diese Frage immer die gleiche Antwort bekommen: Nein! Die konnten vor 20 Jahren noch überhaupt nicht nötig sein, weil es sie nicht gab. Trotzdem haben es Aquarianer geschafft, ein neues Aquarium in Betrieb zu nehmen. An den grundsätzlichen Rahmenbedingungen hat sich seither nichts geändert: Wir wollen einen Glaskasten mit Wasser befüllen und darin Fische und Pflanzen halten. Damit die Stoffwechselprodukte der Fische und abgestorbene Pflanzenreste abgebaut werden können, benötigen wir eine Bakterienkultur im Filter und anderen Substraten wie im Bodengrund.<span id="more-210"></span></p>
<p>Damit eine solche Bakterienkultur entstehen kann, ist es seit jeher Usus in der Aquaristik, das <a title="Aquarium richtig einlaufen lassen" href="http://www.einrichtungsbeispiele.de/aquarium-einrichten-einfahren-suesswasser.html" target="_blank" rel="noopener">Aquarium nach der ersten Einrichtung und der Inbetriebname</a>, über eine gewisse Zeit ohne Fische laufen zu lassen. In dieser Zeit können sich Bakterien vermehren, die auch ohne Zutun des Aquarianers im Wasser oder den eingebrachten Einrichtungsgegenständen vorhanden sind. Dabei ist es wichtig, dass ihnen ein großer Siedlungsraum angeboten wird, bei dem sich die kleinen Helfer so richtig wohl fühlen. Biologische Filtermedien bieten dazu poröse und damit große Oberflächen. Wichtig ist es dann noch, dass die Medien gut mit sauerstoffreichem Wasser durchspült werden. Fertig! Mehr muss der Aquarianer nicht tun und zu Hand haben muss er dann nur noch eines: Geduld! Für viele liegt offenbar genau hier die Krux.</p>
<p><strong>Einlaufen eines Aquariums für Ungeduldige etwas schnelle möglich?</strong></p>
<p>Ich persönlich setze auf Geduld. Bei mir kommt es durchaus vor, dass ein Aquarium 6 Wochen Zeit bekommt, bis ich Fische einsetze. 4 Wochen sind das Minimum. Weil aber offenbar viele Aquarianer schon nach einer Woche die bunten Untermieter im Wohnzimmer schwimmen haben wollen, muss das alles etwas schneller gehen. Eine Methode, die ich auch nur von Erzählungen kenne, ist es eine gefrohrene Garnele ins Aquarium zu hängen. Die gammelt dann recht schnell vor sich hin und versorgt Bakterien mit Nahrung. Im Prinzip ist das das Gleiche wie die Empfehlung, einfach etwas Fischfutter ins einlaufende Aquarium zu geben. Nur vielleicht etwas mehr Dampf dahinter.</p>
<p>Eine verderbende Garnele im Aquarium zu haben, finde ich allerdings nicht wirklich prikelnd. Lieber wäre mir da schon die Methode, die unter der Bezeichnung &#8222;Erdaufguss&#8220; bei Aquarianern bekannt ist. Vermutlich eher den älteren Semestern. Dabei wird ein wenig Gartenerde oder frischer Kompost in Wasser gelöst und ins Aquarium gekippt. Klar: Ich hier sind viele substratgebundene Bakterien vorhanden, Nährstoffe und Dünger evtl. auch noch und wegen Krankheitskeimen muss man sich vermutlich auch keine großen Gedanken machen, denn welcher Keim, der als Ziel hat, Fische zu befallen, wartet schon im Garten auf seinen Wirt? Da arbeitet die Evolution für den Aquarianer. Dieser Erdaufguss scheint sogar so effektiv zu sein, dass er als <a href="http://www.gorgonien-lexikon.com/cyanobakterien2.html" target="_blank" rel="noopener">Gegenmittel bei einem Befall mit Cyanobakterien</a> eingesetzt wird.</p>
<p>Egal welche Methode des Einfahrens eines Aquariums gewählt wird. Wichtig ist vor der Fahrt zum Fischhändler das Messen der Wasserwerte. Vor allem Nitrit sollte mehrere Tage lang nicht nachweisbar sein. Gar nicht und mehrere Tage heißt mehrere Tage. Es ist doch einfach toll, wenn man mit dem guten Gefühl vor den Verkaufsaquarien steht, dass man zuhause ein Aquarium hat, das wirklich bereit für den Besatz ist, den man sich jetzt gleich aussuchen wird.</p><p>The post <a href="https://www.underwater-world.de/sind-starterbakterien-fur-ein-optimales-einlaufen-des-aquariums-notig/">Sind Starterbakterien für ein optimales Einlaufen des Aquariums nötig?</a> first appeared on <a href="https://www.underwater-world.de">Underwater-World</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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