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	<title>Malawisee | Underwater-World</title>
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	<description>Der Aquaristik-Blog</description>
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		<title>Der Firefish &#8211; Warum er bei Aquarianern geliebt oder gehasst wird</title>
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		<dc:creator><![CDATA[tom]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Mar 2025 11:53:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buntbarsche aus Ostafrika]]></category>
		<category><![CDATA[Buntbarsche]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Aulonocara Firefish ist ein auffälliger, farbenfroher Buntbarsch aus der Gruppe der Pfauenbarsche (Aulonocara). Trotz seiner intensiven Farben und seiner Beliebtheit im Handel gibt es innerhalb der Malawiaquarianer-Gemeinde eine nicht zu unterschätzende Anzahl an Aquarianern, die diesem Fisch eher skeptisch gegenüberstehen. Doch warum ist das so? In diesem Artikel beleuchten wir die verschiedenen Gründe, warum [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p data-pm-slice="1 1 []">Der Aulonocara Firefish ist ein auffälliger, farbenfroher Buntbarsch aus der Gruppe der Pfauenbarsche (Aulonocara). Trotz seiner intensiven Farben und seiner Beliebtheit im Handel gibt es innerhalb der Malawiaquarianer-Gemeinde eine nicht zu unterschätzende Anzahl an Aquarianern, die diesem Fisch eher skeptisch gegenüberstehen. Doch warum ist das so? In diesem Artikel beleuchten wir die verschiedenen Gründe, warum viele erfahrene Malawiaquarianer den Aulonocara Firefish nicht mögen.<span id="more-764"></span></p>
<h2>1. Ursprung und Zuchtgeschichte</h2>
<p>Der Aulonocara Firefish ist keine natürlich vorkommende Art aus dem <a href="https://www.underwater-world.de/naturnahe-einrichtung-eines-malawiaquariums/">Malawisee</a>, sondern eine durch gezielte Zucht entstandene Variante. Viele Puristen in der Malawiaquaristik bevorzugen reine Wildformen oder zumindest naturbelassene Farbvarianten. Der Firefish hingegen ist eine künstlich erschaffene Farbform, die durch Selektion und möglicherweise auch durch Einkreuzungen mit anderen Arten entstanden ist. Dies führt zu einer ablehnenden Haltung vieler Malawiaquarianer, die die Erhaltung der ursprünglichen Genetik bevorzugen.</p>
<h2>2. Überzüchtung und genetische Probleme</h2>
<p>Da der Aulonocara Firefish durch selektive Zucht entstanden ist, sind viele Linien überzüchtet. Dies kann zu gesundheitlichen Problemen führen, darunter:</p>
<ul data-spread="false">
<li><strong>Verkümmerte Flossen</strong> oder ungleichmäßige Körperproportionen</li>
<li><strong>Erhöhte Krankheitsanfälligkeit</strong>, insbesondere für bakterielle Infektionen und Parasiten</li>
<li><strong>Verhaltensauffälligkeiten</strong>, wie übermäßige Scheu oder Aggressivität gegenüber Artgenossen</li>
</ul>
<p>Durch die starke Inzucht können die Nachkommen anfälliger für Krankheiten sein und eine geringere Lebenserwartung haben. Das mindert die Attraktivität dieser Fische für viele erfahrene Aquarianer, die Wert auf stabile und gesunde Populationen legen.</p>
<h2>3. Unnatürliches Aussehen</h2>
<p>Viele Malawiaquarianer lieben ihre Fische für ihre natürlichen Farben und Muster, die sich perfekt an die Umgebung des Malawisees angepasst haben. <a href="https://www.einrichtungsbeispiele.de/zierfische/malawisee/aulonocara-fire-fish-slnk.html" target="_blank" rel="noopener">Der Aulonocara Firefish</a> hingegen weist ein extrem leuchtendes Rot oder Orange auf, das in dieser Intensität in der Natur nicht vorkommt. Für Puristen wirkt dies unnatürlich und oft sogar unästhetisch.</p>
<p>Ein weiterer Punkt ist, dass viele Malawiaquarianer das natürliche Verhalten der Fische beobachten und erhalten möchten. Der Firefish kann durch seine Zuchtvergangenheit verändertes Verhalten zeigen, was ihn weniger interessant für eine artgerechte Haltung macht.</p>
<h2>4. Aggressivität und Unverträglichkeit</h2>
<p>Ein weiteres häufig genanntes Problem ist die Aggressivität des Aulonocara Firefish. Während viele Aulonocara-Arten als relativ friedlich gelten, zeigen einige Firefish-Linien eine unerwartete Aggressivität. Dies kann zu Problemen in Gesellschaftsbecken führen, insbesondere wenn der Firefish auf andere Aulonocara-Arten oder friedlichere Cichliden trifft.</p>
<p>Diese erhöhte Aggressivität könnte mit der Zuchtstrategie zusammenhängen, da oft aggressive und dominante Männchen zur Weiterzucht ausgewählt werden. Dies kann das Sozialverhalten der Nachkommen beeinflussen und die Integration in bestehende Aquariengemeinschaften erschweren.</p>
<h2>5. Kommerzialisierung und ethische Bedenken</h2>
<p>Der Aulonocara Firefish ist eine der beliebtesten Farbvarianten im Handel. Dies führt dazu, dass viele Züchter hauptsächlich auf Quantität statt Qualität setzen. Dies bringt einige Nachteile mit sich:</p>
<ul data-spread="false">
<li><strong>Mangelhafte Haltungsbedingungen</strong> in Massenproduktionen</li>
<li><strong>Ethische Bedenken</strong>, da einige Zuchtmethoden fragwürdig sind</li>
<li><strong>Mangelhafte Genetik</strong>, da oft nur auf Farbintensität und nicht auf Gesundheit gezüchtet wird</li>
</ul>
<p>Viele Malawiaquarianer lehnen den Firefish aus diesen Gründen ab, da sie den Fokus lieber auf artgerechte Zucht und die Erhaltung der natürlichen Artenvielfalt legen.</p>
<h2>FAQs</h2>
<h3>Ist der Aulonocara Firefish für Anfänger geeignet?</h3>
<p>Ja und nein. Der Firefish ist robust und relativ pflegeleicht, was ihn grundsätzlich für Anfänger attraktiv macht. Allerdings können Probleme wie erhöhte Aggressivität oder genetische Schwächen die Haltung erschweren. Wer sich für diesen Fisch entscheidet, sollte sich gut informieren und das Becken entsprechend einrichten.</p>
<h3>Kann man den Firefish mit anderen Malawibuntbarschen vergesellschaften?</h3>
<p>Ja, aber mit Vorsicht. Besonders andere Aulonocara-Arten können unter der möglichen Aggressivität des Firefish leiden. Zudem sollten keine ähnlich gefärbten Fische gehalten werden, da es sonst zu Rivalitätsverhalten kommen kann.</p>
<h3>Gibt es Alternativen zum Aulonocara Firefish?</h3>
<p>Ja, es gibt viele natürlich vorkommende Aulonocara-Arten, die farbenprächtig und dennoch naturbelassen sind. Dazu gehören beispielsweise Aulonocara baenschi, Aulonocara stuartgranti oder Aulonocara jacobfreibergi. Diese Arten bieten ein natürliches Verhalten und eine attraktive Optik ohne die Nachteile von Überzüchtung.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Der Aulonocara Firefish ist ein wunderschöner, aber umstrittener Fisch in der Welt der Malawiaquaristik. Während er durch seine intensive Färbung viele Anfänger begeistert, stehen erfahrene Aquarianer ihm oft skeptisch gegenüber. Gründe dafür sind seine unnatürliche Herkunft, mögliche gesundheitliche Probleme durch Überzüchtung, seine teils problematische Aggressivität und die Kommerzialisierung seiner Zucht. Wer sich dennoch für diesen Fisch entscheidet, sollte auf eine verantwortungsvolle Zuchtquelle achten und sich intensiv mit den Haltungsbedingungen auseinandersetzen.</p>
<p>Für viele Malawiaquarianer bleibt jedoch die Devise: „Zurück zur Natur“ – und genau deshalb wird der Firefish oft abgelehnt.</p><p>The post <a href="https://www.underwater-world.de/der-firefish-warum-er-bei-aquarianern-geliebt-oder-gehasst-wird/">Der Firefish – Warum er bei Aquarianern geliebt oder gehasst wird</a> first appeared on <a href="https://www.underwater-world.de">Underwater-World</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Buntbarsche sind keine Barsche</title>
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		<dc:creator><![CDATA[tom]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Nov 2016 10:01:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Buntbarsche aus Ostafrika]]></category>
		<category><![CDATA[Zierfische]]></category>
		<category><![CDATA[barsch]]></category>
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		<category><![CDATA[Cichliden]]></category>
		<category><![CDATA[Malawisee]]></category>
		<category><![CDATA[tanganjikasee]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Anfängern kann ich eigentlich gar keinen Vorwurf machen, denn dass das Wort &#8222;Barsch&#8220; im &#8222;Buntbarsch&#8220; auch noch drin steckt, ist wirklich verwirrend und wer es noch nicht gehört hat, kann sicher zu der Vermutung kommen, dass Barsch einfach die Kurzform für Buntbarsch sein könnte. Ist sie leider nicht! Wissenschaftlich gesehen gehören Barsche wie zb. die [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Anfängern kann ich eigentlich gar keinen Vorwurf machen, denn dass das Wort &#8222;Barsch&#8220; im &#8222;Buntbarsch&#8220; auch noch drin steckt, ist wirklich verwirrend und wer es noch nicht gehört hat, kann sicher zu der Vermutung kommen, dass Barsch einfach die Kurzform für Buntbarsch sein könnte. Ist sie leider nicht!</p>
<p>Wissenschaftlich gesehen gehören Barsche wie zb. die echten Barsche (Percidae), Nanderbarsche (Nandiae) und Lates (Latidae) zu vollkommen anderen Familien als die Buntbarsche (Cichlidae) und sind nicht näher miteinander verwandt. Um die Unterscheidung deutlich zu machen, sprechen viele Aquarianer auch nicht von Buntbarschen, sondern verwenden den Begriff &#8222;Cichliden&#8220; für ihre Aquarienfische. Da ist auch schon der Punkt: Im Aquarium werden fast ausschließlich Cichliden gehalten. Echte Barsche praktisch gar nicht. Das macht auch Sinn, denn Buntbarsche gelten hier bei uns als Exoten, denn sie stammen fast ausschließlich aus der südlichen Hemisphäre, während Barsche auf der Nordhalbkugel zuhause sind, also sogar in den heimischen Gewässern zu finden sind.<span id="more-591"></span></p>
<p>Cichliden gelten in der Aquaristik als besonders interessante Zierfische. Nicht nur, dass sie oft eine sehr bunte Färbung haben, was sich anhand des deutschen Namens &#8222;Buntbarsch&#8220; bereits erahnen läßt, haben sie meist auch ein sehr interessantes Verhalten. Bilden Reviers und soziale Verbände und betreiben meist eine sehr spezialisierte Bruntpflege. Bei letzterem ist besonders die Maulbrutpflege der <a href="http://www.einrichtungsbeispiele.de/malawi.html">Cichliden aus dem ostafrikanischen Malawisee</a> oder dem Tangnjikasee zu nennen, die die Fische auch im Aquarium zeigen.</p>
<p>Barsche wie der Sonnenbarsch sind dagegen eher farblos und zeigen auch kein Brutpflegeverhalten. Dazu kommt, dass sie aus kühleren Gewässern stammen, was die Haltung nicht wirklich vereinfacht.</p>
<p>Wissenschaftlich untersucht wurde inzwischen auch der Grad der Verwandschaft zwischen Buntbarschen und Barschen. Tatsächlich ist es so, dass Cichliden sogar näher mit dem beliebten Guppy verwandt sind, als mit den echten Barschen.</p>
<p>Etwas erstaunt bin ich immer dann, wenn sogar ausgesprochene Experten oder Zierfischanbieter von Barschen sprechen oder den Begriff sogar im Firmennamen tragen, obwohl sie tatsächlich ausschließlich Buntbarsche verkaufen, bzw. sich nur mit diesen beschäftigen. Das bedingt eine gewisse Vorbildfunktion, die es Anfängern deutlich schwieriger macht, sich in den vielen aquaristischen Begriffen und Bezeichnungen zurecht zu finden.</p>
<p>Deshalb bitte immer die korrekte Bezeichnung verwenden, wenn du von deinem Gesprächs- oder Diskussionspartner ernst genommen werden willst und immer daran denken: Es gibt auch keine Malawibarsche! Das sind alles Malawibuntbarsche.</p><p>The post <a href="https://www.underwater-world.de/buntbarsche-sind-keine-barsche/">Buntbarsche sind keine Barsche</a> first appeared on <a href="https://www.underwater-world.de">Underwater-World</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Naturnahe Einrichtung eines Malawiaquariums</title>
		<link>https://www.underwater-world.de/naturnahe-einrichtung-eines-malawiaquariums/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[tom]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 May 2016 13:07:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Buntbarsche aus Ostafrika]]></category>
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		<category><![CDATA[naturnah]]></category>
		<category><![CDATA[Rockzolid]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Trend der letzten Jahre in der deutschen Aquaristik ist recht eindeutig: Immer mehr Aquarianer gestalten kunstvolle Landschaften in ihren Becken und beschäftigen sich intensiv mit Aquascaping oder die Aquarien werden immer naturgetreuer, also dem natürlichen Lebensraum der Fische nachempfungen. Das gilt insbesondere für die Malawiaquaristik. Warum das Aquarium naturnah einrichten? Selbstverständlich stehen die Zierfische [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Trend der letzten Jahre in der deutschen Aquaristik ist recht eindeutig: Immer mehr Aquarianer gestalten kunstvolle Landschaften in ihren Becken und beschäftigen sich intensiv mit Aquascaping oder die Aquarien werden immer naturgetreuer, also dem natürlichen Lebensraum der Fische nachempfungen. Das gilt insbesondere für die Malawiaquaristik.</p>
<p><strong>Warum das Aquarium naturnah einrichten?</strong></p>
<p>Selbstverständlich stehen die Zierfische im Mittelpunkt. Die Theorie ist es, dass sich die Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum am wohlsten fühlen. Sie können dort ihrem angeborenen Verhalten nachgehen und, ohne dass jemand die Fische gefragt hätte: Aquarianer hoffen natürlich auch, dass es die Fische am Ende gar nicht mehr merken, dass sie in einem Aquarium leben (müssen).</p>
<p>So ein naturnah eingerichtetes Aquarium erfüllt allerdings auch ästhetische Ansprüche. Optisch sind natürlich gestaltete Aquarien auf keinen Fall weniger sehenswert, als solche, die rein nach Schema-F eingerichtet wurden. Im Gegenteil!<span id="more-524"></span></p>
<p><strong>Was sind die Anforderungen an ein naturnah eingerichtetes Malawi-Aquarium?</strong></p>
<ul>
<li><em>Wasserwerte</em><br />
Bei den Wasserwerten sollte ein ähnlicher Bereich angestrebt werden, wie im Lake Malawi. Am wichtigsten ist dabei der pH-Wert. Dieser sollte stabil zwischen 7,5 und 8,5 liegen. Ein Wasserhärte zwischen 5 und 10°dGH ist optimal, obwohl Malawicichliden auch härteres Wasser tolerieren.</li>
<li><em>Einrichtung</em><br />
Zunächst kommt in ein Malawiaquarium ein Bodengrund aus Sand. Spielkastensand, Quarzsand oder einfach Sand aus dem Baustoffhandel. Wichtig ist, dass es sich nicht um Kies handelt, denn Malawicichliden lieben es, im Boden zu wühlen, zu graben und einige Arten kauen den Bodengrund auf de Suche nach Nahrung durch. Andere Arten haben sich sogar als Sandtaucher entwickelt und verschwinden bei Gefahr oder Stress teilweise oder gar vollständig im Bodengrund.<br />
Die Mbunas aus dem Malawisee benötigen dann zur Nachahmung der Geröllzone Steinaufbauten und Steine, die Höhlen und Verstecke bilden. <a href="https://www.underwater-world.de/lochgestein-oder-kein-lochgestein-im-malawiaquarium/">Lochgestein</a> ist dabei keine Option, denn mit Natürlichkeit hat dies nichts zu tun und in den Löchern können sich die pfeilschnellen Tiere leicht einklemmen und verenden. Besser geeignet ist natürliches Gestein aus Basalt oder Melasse. Im Baustoffhandel sind oft auch größere Brocken zu bekommen. Da bei wirklich großen Brocken schnell das Gewicht ein Thema ist, kann heute auch auf Module oder künstliche Steine wie von Back-To-Nature oder Rockzolid zurückgegriffen werden.<br />
Für einige wenige Arten kann es auch sinnvoll sein, Pflanzen einzusetzen. In der Regel sind das dann Vallisnerien, die auch im Malawisee vorkommen und dort zum Beispiel von Dimidiochromis compressiceps bei der Jagd als Versteck genutzt wird. Meist sind Pflanzen aber unnötig.</li>
<li><em>Besatz</em><br />
Auch beim Besatz achten Aquarianer, die ein möglichst naturnahes Malawiaquarium gestalten wollen, in erster Linie darauf, dass alle gepflegten Arten auch tatsächlich aus dem Malawisee stammen. Sie halten also keine Hybriden oder Kreuzungen, die im See nicht vorkommen oder vergesellschaften auch keine Arten mit den Malawis, die zum Beispiel aus dem Tanganjikasee stammen und machen auch für Synodontis-Arten (Fliederbartwelse) keine Ausnahme.<br />
Der gewählte Besatz mit Cichliden sollte zudem einem bestimmten Teilbereich des Sees entstammen, um den natürlichen Lebensraum möglichst einfach nachstellen zu können. Ein Mbuna, wie Pseudotropheus, Labidochromis, Maylandia oder Melanochromis, leben zum Beispiel in der Regel im Bereich der Uferriffe oder der Geröllzone, während Non-Mbunas, wie Aulonocara, Exochochromis, Nimbochromis, Fossorochomis oder Stigmatochromis sehr oft im Freiwasser oder über Sandflächen anzutreffen sind. Beide Lebensräume in einem Aquarium abzubilden ist schwierig bis unmöglich.</li>
<li><em>Technik</em><br />
Im Malawisee herrscht zumeist eine leichte, in Ufernähe sogar starke Strömung. Mit <a href="https://www.underwater-world.de/erfahrung-mit-stroemungspumpen-wie-der-tunze-turbelle/">Strömungspumpen</a>, die zusätzlich zum normalen Filtersystem installiert werden, kann die passende Strömung und die Oberflächenbewegung nachempfunden werden. Für die Nachahmung der Brandung an den steilen Riffbereichen sind inzwischen auch Wellensimulatoren im Handel erhältlich.<br />
Bei der Beleuchtung sollte darauf geachtet werden, dass das Aquarium nicht zu hell ausgeleuchtet wird. Schattenzonen sind absolut zu empfehlen. Mit einer modernen und zugleich stromsparenden <a href="https://www.underwater-world.de/umstieg-von-rohren-auf-led-beleuchtung-des-aquariums/">LED-Beleuchtung</a> ist der Malawiaquarianer sehr gut beraten, da auf diese Weise nicht nur die Helligkeit, sondern auch die Lichtfarbe den natürlichen Bedingungen angepasst werden können und sogar Wettersimulationen, wie sie zum Beispiel von <a href="https://www.underwater-world.de/wer-war-schon-mal-in-salima/" target="_blank">LiWeBe</a> angeboten werden, gesteuert werden können.</li>
</ul>
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<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>Eine naturnahe Gestaltung eines <a href="http://www.einrichtungsbeispiele.de/malawi.html" target="_blank">Malawiaquariums</a> ist nicht schwierig. Ganz im Gegenteil! Es sind auch nur wenige Punkte zu beachten. Entscheidender ist eher, was alles weggelassen werden darf, um die farbenfrohen Buntbarsche optisch in den Fokus zu rücken und diesen wundervollen Cichliden gleichzeitig ihren optimalen Lebensraum zu geben.</p><p>The post <a href="https://www.underwater-world.de/naturnahe-einrichtung-eines-malawiaquariums/">Naturnahe Einrichtung eines Malawiaquariums</a> first appeared on <a href="https://www.underwater-world.de">Underwater-World</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Wasser aufhärten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[tom]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Nov 2012 07:57:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tipps & Tricks]]></category>
		<category><![CDATA[aufhärten]]></category>
		<category><![CDATA[GH]]></category>
		<category><![CDATA[Ionentauscher]]></category>
		<category><![CDATA[KH]]></category>
		<category><![CDATA[Magnesiumsulfat]]></category>
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		<category><![CDATA[Osmose]]></category>
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		<category><![CDATA[PH-Wert]]></category>
		<category><![CDATA[Tanganjikasee Aufhärtesalze]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zierfische benötigen sehr oft Wasserwerte, die von dem abweichen, was beim Aquarianer aus dem Wasserhahn tropft. Während in Gebieten mit sehr hartem, also kalkhaltigem Wasser die Halter z.B. von Fischen aus dem südamerikanischen Biotopen wie dem Amazonas und seinen Nebenflüssen, dazu gezwungen sind, mit Osmoseanlagen oder Ionentauschern ihr Leitungswasser aufzubereiten, haben viele Halter von Fischen [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://www.underwater-world.de/wasser-aufharten/">Wasser aufhärten</a> first appeared on <a href="https://www.underwater-world.de">Underwater-World</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Zierfische benötigen sehr oft Wasserwerte, die von dem abweichen, was beim Aquarianer aus dem Wasserhahn tropft. Während in Gebieten mit sehr hartem, also kalkhaltigem Wasser die Halter z.B. von Fischen aus dem südamerikanischen Biotopen wie dem Amazonas und seinen Nebenflüssen, dazu gezwungen sind, mit Osmoseanlagen oder Ionentauschern ihr Leitungswasser aufzubereiten, haben viele Halter von Fischen aus dem Malawi- oder Tanganjikasee das gegenteilige Problem.<span id="more-29"></span></p>
<p>Die Ostafrikanischen Grabenseen haben eine extreme Wasserchemie. Die KH ist dort in der Regel höher als die GH und der PH bewegt sich oberhalb des Neutralpunkts im alkalischen Bereich.</p>
<p>Der Handel bietet dafür natürlich zahlreiche Präparate und fertig gemischte &#8222;Aufhärtesalze&#8220;, die allesamt zum gewünschten Ergebnis führen. Nachteil allerdings gerade für die Besitzer von sehr großen Aquarien ist die Tatsache, dass sich der Handel diese Mittel auch gut bezahlen lässt. Billiger ist es da, einfach den Weg zur nächsten Apotheke zu gehen und sich dort die nötigen Salze zu besorgen. Wie das Aufhörten mit Natron und Magnesiumsulfat funktioniert habe ich im Artikel <a href="http://www.einrichtungsbeispiele.de/die-richtige-wasserchemie-fuer-malawi--und-tanganjikabarsche_aid4.html" target="_blank">&#8222;Die richtige Wasserchemie für Malawi- und Tanganjikabarsche&#8220;</a> beschrieben.</p><p>The post <a href="https://www.underwater-world.de/wasser-aufharten/">Wasser aufhärten</a> first appeared on <a href="https://www.underwater-world.de">Underwater-World</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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