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	<title>Krankheiten und Parasiten | Underwater-World</title>
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	<description>Der Aquaristik-Blog</description>
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		<title>Blaualgen wieder loswerden</title>
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		<dc:creator><![CDATA[tom]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Jul 2015 08:11:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Krankheiten und Parasiten]]></category>
		<category><![CDATA[Blaualgen]]></category>
		<category><![CDATA[Cyanobakterien]]></category>
		<category><![CDATA[Dunkelkur]]></category>
		<category><![CDATA[Filterung]]></category>
		<category><![CDATA[Schmieralgen]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserwechsel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Algen im Aquarium sind ein häufiges Ärgernis. Dabei darf zwischen unterschiedlichen Algenarten unterschieden werden.  Während Roalgen, Kieselalgen oder Grünalgen tatsächlich Algen, also Pflanzen sind und deshalb in der Regel nur ein optisch unerwünschter Effekt auftritt und im schlimmsten Fall die eigenentliche Aquarienbepflanzung verdrängt wird, handelt es sich bei Blaualgen im Grunde nicht um Algen, sondern [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Algen im Aquarium sind ein häufiges Ärgernis. Dabei darf zwischen unterschiedlichen Algenarten unterschieden werden.  Während Roalgen, Kieselalgen oder Grünalgen tatsächlich Algen, also Pflanzen sind und deshalb in der Regel nur ein optisch unerwünschter Effekt auftritt und im schlimmsten Fall die eigenentliche Aquarienbepflanzung verdrängt wird, handelt es sich bei Blaualgen im Grunde nicht um Algen, sondern um Bakterien, die sogenannten Cyanobakterien.</p>
<p>Blaualgen sind relativ leicht an ihrem extrem unangenehmen Geruch und ihrer schmierigen Konsistenz zu erkennen, weshalb sie auch oft als Schmieralgen bezeichnet werden.</p>
<p>Blaualgen sind ein Indikator dafür, dass im Aquarium etwas grob aus den Fugen geraten ist. Meist ist ein Nährstoffüberangebot und eine zu schwach ausgelegte <a href="http://www.einrichtungsbeispiele.de/aquarium-einrichten-filtertechnik.html" target="_blank">Filterung</a>, bzw. Strömung die Hauptursache für den Befall mit Cyanobakterien.</p>
<p>Um die Bakterien wieder loszuwerden darf der Aquarianer möglichst schnell handeln, denn je weniger Pflanzen und Einrichtungsgegenstände bereits mit dem schmierigen Überzug befallen sind, desto einfacher die Bekämpfung.<span id="more-438"></span></p>
<ol>
<li>Übliche Filterreinigung durchführen und sicherstellen, dass die Durchflussmenge wieder optimal ist.</li>
<li>Sollte der Filter zu klein dimensioniert sein, ein leistungsstärkeres Modell besorgen und parallel zum alten, gereinigten Filter laufen lassen.</li>
<li>Alle sichtbaren Blaualgen von Pflanzen, Bodengrund, Wasseroberfläche und Aquarienscheiben entfernen. Sollten die Algen von Pflanzen und z.B. Wurzeln nicht abgehen, müssen diese komplett entfernt werden.</li>
<li>Schwimmpflanzen und Pflanzen, die bis zur Oberfläche reichen zurückstutzen oder komplett entfernen, damit eine größere Oberfläche für den Gasaustausch zur Verfügung steht und zwischen den Pflanzen keine Stellen mehr sind, an denen an der Oberfläche Futterreste vergammeln können.</li>
<li>Die Oberfläche mit einer Strömungspumpe, Innenfilter oder Ausströmer so bewegen, dass mind. zwei Drittel der Wasseroberfläche in Bewegung ist, aber gerade nicht oder nur wenig aufreißt. Die Oberfläche sollte gut bewegt sein, aber es sollte kein Plätschern zu hören sein. Ein zusätzlicher Sprudelstein oder Diffusor kann ebenfalls zeitweilig eingesetzt werden.</li>
<li>Weniger füttern. Über einen Zeitraum von 1 Woche sehr wenig, bis an einzelnen Tagen gar nichts füttern. Das schadet den Fischen überhaupt nicht.</li>
<li>Beleuchtung kontrollieren: Röhren, die breits mehr als 1 Jahr im Einsatz sind, austauschen. Beleuchtung nach Möglichkeit in Abhängigkeit zur Menge der Aquarienpflanzen reduzieren und evtl. einen Umstieg auf eine regelbare LED-Beleuchtung ins Auge fassen.</li>
<li>Einen sehr großzügigen <a href="https://www.underwater-world.de/wasserwechsel-im-aquarium-wichtig-oder-unnoetig/">Wasserwechsel</a> machen. Es dürfen auch mal 80% des Wassers gewechselt werden.</li>
<li>Dunkelkur durchführen</li>
</ol>
<p>Vom Einsatz eines Antibiotikums würde ich grundsätzlich abraten, da auf diese Weise sämtliche Bakterienkultur im Aquarium vernichtet wird. Auch die Bakterien, die für das biologische Gleichgewicht von Bedeutung sind wie Nitobakter.</p>
<h2><strong>Wie führt man eine Dunkelkur durch?</strong></h2>
<p>Um eine Dunkelkur möglichst effektiv durchzuführen, erfolgt vorab ein Wasserwechsel und die oben genannten Maßnahmen. Anschließend bleibt die Aquarienbeleuchtung für ca. 1 Woche ausgeschaltet und die Seitenscheiben des Aquariums werden z.B. mit Karton oder Alufolie abgedeckt, so dass kein Licht ins Aquarium einfallen kann.</p>
<p>Während der Dunkelkur sollte so gut wie nicht gefüttert werden.</p>
<p>Das Aquarium sollte jeden Tag sorgfältig kontrolliert werden. Da die Blaualgen das Licht zum Leben brauchen, sterben sie ab und belasten das Wasser. Sollte bei der Kontrolle festgestellt werden, dass das Aquarienwasser trüb ist, muss ein großzügiger Wasserwechsel vorgenommen werden.</p>
<p>Nach der Dunkelkur sollte ein weiterer Wasserwechsel erfolgen und die Reste der Blaualgen entfernt werden. Evtl. sollte auch der Filter kontrolliert und durchgespühlt werden.</p>
<p>Sollte die Dunkelkur nicht zu 100% erfolgreich gewesen sein, kann nach 1 bis 2 Wochen die Kur wiederholt werden. Es sollte allerdings auf alle Fälle kontrolliert werden, welche Bedingungen das Ausbreiten der Algen begünstigen.</p>
<p>Sollte nach den oben beschriebenen Maßnahmen kein Erfolg bei der Bekämpfung der Cyanobakterien eintreten, ist es ratsam einen erfahrenen Aquarianer hinzuzuziehen, der sich vor Ort die Begebenheiten ansieht.</p><p>The post <a href="https://www.underwater-world.de/blaualgen-wieder-loswerden/">Blaualgen wieder loswerden</a> first appeared on <a href="https://www.underwater-world.de">Underwater-World</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Schnecken</title>
		<link>https://www.underwater-world.de/schnecken/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[tom]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 May 2013 13:34:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Krankheiten und Parasiten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nicht alle Schnecken sind Parasiten, viele sind nützlich, da sie Algen vertilgen, den Boden pflügen (Sand) oder andere eher unbeliebtere Schnecken vertilgen. Auf die nützlichen Schnecken wird sicher noch eingegangen, im Wirbellosen-Bereich. In diesem Beitrag geht es um die Plagegeister unter ihnen, die wir uns mit neuen Pflanzen einschleppen, und die diese neuen Pflanzen dann [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div>
<p>Nicht alle Schnecken sind Parasiten, viele sind nützlich, da sie Algen vertilgen, den Boden pflügen (Sand) oder andere eher unbeliebtere Schnecken vertilgen.</p>
<p>Auf die nützlichen Schnecken wird sicher noch eingegangen, im Wirbellosen-Bereich. In diesem Beitrag geht es um die Plagegeister unter ihnen, die wir uns mit neuen Pflanzen einschleppen, und die diese neuen Pflanzen dann meist auch gleich als Futterquelle nutzen.</p>
<p>Die gefürchtetsten sind die Schlammschnecken, und die Blasenschnecken. Schlammschnecken sind bis zu 6 cm groß und haben ein spitzes, bauchiges und rechtsgewundenes braungelbes bis dunkelbraunes Gehäuse. Blasenschnecken sind etwas kleiner (bis 1,5 cm) und heller, sehen den Schlammschnecken aber sehr ähnlich. Blasenschnecken unterscheidet man von den jungen Schlammschnecken oft nur an der Gehäusewindung, Schlammschnecken haben ein rechtsgewundenes, und Blasenschnecken das deutlich seltenere linksgewundene Gehäuse.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Diese Blasenschnecken fängt man sich oft mit neuen Pflanzen ein, an denen diese ihren Leich abgesetzt haben. Schlammschnecken kommen oft mit selbst gefangenem oder gekauftem Lebendfutter ins Becken.</p>
<p>Hier habe ich mal ein Bild von einer „kleinen“ Population an Blasenschnecken:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wenn es einmal so weit ist, dann hilft absammeln oft nicht mehr, hier sollte man gut überlegen, ob man sich nicht doch eine Schneckenfalle zulegt.</p>
</div>
<p><span id="more-132"></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Bekämpfung:</h2>
<p>Es gibt mehrere Arten wie man an dieses Problem heran gehen kann:</p>
<p>Fressefeinde:</p>
<ul>
<li>
<div>Schnecken wie die Apfelschnecke</div>
</li>
<li>
<div>Schmerlen wie Prachtschmerle, Netzschmerle,</div>
</li>
<li>
<div>Kugelfisch ect…</div>
</li>
</ul>
<p>Vorsicht mit Schmerlen, diese stiften oft ein heilloses Chaos im Becken, knabbern ganze Pflanzenstengel usw. durch, und graben sehr gern mal das halbe Becken durch. Und Kugelfische stellen sehr hohe Ansprüche an den Halter. Wenn man diese Fische nicht pflegen möchte/kann, so sollte man sie nicht kaufen, nur um Schnecken zu beseitigen!</p>
<p>Absammeln:</p>
<ul>
<li>
<div>Bei kleineren Populationen eine Gurkenscheibe (abgebrüht) ins Becken legen, und später (voller Schnecken) wieder entnehmen, so lange wiederholen bis die Menge der Schnecken kein Problem mehr darstellt</div>
</li>
<li>
<div>Bei Schwarmartigem befallt, mit mehreren hundert Tieren das gleiche, aber mit ordentlichen Salatblättern</div>
</li>
</ul>
<p>Fallen:</p>
<ul>
<li>
<div>Viele Hersteller bieten spezielle Schneckenfallen an, mit passendem Lockfutter, diese sind für andere Tiere keine Gefahr. Und werden so lange drin gelassen / entleert / wieder eingelassen, bis sich über Nacht keine schnecken mehr sammeln.</div>
</li>
</ul>
<p>Gifte:</p>
<ul>
<li>
<div>Fast jeder Hersteller für Futter bietet auch Schneckengifte an, Finger weg davon. Das belastet das Wasser, und den restlichen Besatz gleich mit.</div>
</li>
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		<title>Würmer und wurmartige Parasiten</title>
		<link>https://www.underwater-world.de/wurmer-und-wurmartige-parasiten/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[tom]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 May 2013 13:33:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Krankheiten und Parasiten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Planarien Planarien (Dugesia gonocephala) sind Strudelwürmer, eine Unterklasse der Plattwürmer. Sie sind weiß bis gelb, abgeplattet wie Nacktschnecken, und haben einen dreickigen, pfeilspitzenförmigen Kopf. Sie stehen im Verdacht Fischbrut zu vertilgen, und bei Larven von Garnelen oder den Jungtieren (je nach Fortpflanzungstyp) hat man schon beobachtet wie sie sie verspeisen. Denn sie sind Fleischfresser. Planarien [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div></div>
<h2>Planarien</h2>
<div>
<p>Planarien (Dugesia gonocephala) sind Strudelwürmer, eine Unterklasse der Plattwürmer. Sie sind weiß bis gelb, abgeplattet wie Nacktschnecken, und haben einen dreickigen, pfeilspitzenförmigen Kopf. Sie stehen im Verdacht Fischbrut zu vertilgen, und bei Larven von Garnelen oder den Jungtieren (je nach Fortpflanzungstyp) hat man schon beobachtet wie sie sie verspeisen. Denn sie sind Fleischfresser.</p>
<p>Planarien vermehren sich per geschlechtlicher Fortpflanzung, wobei eine Planarie das Männchen spielt, und eine das Weibchen, denn sie sind hermaphroditisch (wie Schnecken). Zu Selbstbefruchtungen kommt es nur sehr selten.</p>
<p>Es gibt Fische (Fadenfischarten) die Planarien fressen. Problem ist nur, dass Planarien einen nicht schmackhaften Schleim absondern, der selbst Fadenfische dazu treibt die Finger davon zu lassen, es sei denn sie finden sonst keine Nahrung.</p>
<p>Und wer will schon die Fische quälen, nur damit sie die Planarien fressen, oder sich Fische nur zur Bekämpfung der Planarien anschaffen, die man eigentlich gar nicht pflegen möchte.</p>
<p>Wenn die ersten auftauchen: &#8211; Raussammeln! (bei Dämmerung kommen sie am meisten raus) &#8211; Auf die Futtermengen achten, bei zu vielen Futterresten vermehren sie sich explosionsartig. Besonders bei Futter mit hohem Fleischanteil.</p>
<p>Bekommt man die Population nicht in den Griff hilft nur eine Kur.</p>
</div>
<p><span id="more-130"></span></p>
<h2>Hydras</h2>
<div>
<p>Richtig wäre Hydra (Singular) oder Hydren (Plural) aber Hydras hat sich eingebürgert, also bleiben wir dabei. Hydras sind eigentlich keine Würmer, sondern Polypen, genauer noch Süßwasserpolypen. Und haben den typischen Polypenkörperbau. Ein dicklicher Stil (Körper) mit Sternförmig angeordneten Tentakeln am Ende mit der Mund-/Afteröffnung, ja, beides das selbe bei denen, rein, verdauen, und wieder raus.</p>
<p>Sie bewegen sich auf zwei Arten, einmal Kippen sie ihren Rumpf bis die Mund/Tentakelseite den Boden oder die Scheibe ein Stück weiter berührt, und ziehen den Fuß nach, dann Mund abtrennen vom Untergrund und weite vorne ansetzen, fast wie eine Raupe. Oder sie beginnen genau so, und machen dann einen Überschlag mit dem Rumpf, so dass der Fuß auf der anderen Seite wieder aufkommt.</p>
<p>Sie fressen sämtliche Kleinst-Tiere im Becken, also leider auch sehr junge Fischbrut, und Garnelen Jungtiere / Larven.</p>
<p>Sie pflanzen sich durch geschlechtliche Paarung fort, oder bilden einen „Kinderpolyp“ am Fuß aus, der sich dann abteilt.</p>
<p>Interessant, wenn man sie pflegen möchte, jedoch schädlich für fast jede Tierart im Becken.</p>
<p>Wenn die ersten auftauchen: &#8211; Raussammeln! (bei Dämmerung kommen sie am meisten raus) &#8211; Auf die Futtermengen achten, bei zu vielen Futterresten vermehren sie sich explosionsartig. Besonders bei Futter mit hohem Fleischanteil.</p>
<p>Bekommt man die Population nicht in den Griff hilft nur eine Kur (siehe am Ende des Kapitels „Würmer / Wurmartige“)</p>
</div>
<h2>Grindalwürmer/Mikrowürmer</h2>
<div>
<p>Grindalwürmer, Mikrowürmer und andere Fadenwürmer (Nematopden, eingedeutscht von Nemapoda) stellen im Aquarium eher ein kleines Problem dar. Sie vergreifen sich an keinen Tieren, sondern sind eher wie Regenwürmer, und fressen die Reste.</p>
<p>Sie sind winzig, und haben im Vergleich zum Durchmesser oft einen sehr langen Körper, z.B. Grindalwürmer sind eta ein viertel bis einen halben Millimeter dick, aber ein bis zwei Zentimeter lang.</p>
<p>Die Vermehrung findet hier geschlechtlich statt, wobei die Männchen oft kleiner sind und ein gebogenes Schwanzende haben.</p>
<p>Sie sind eigentlich Futtertiere, und werden gern an lebendgebärende Zahnkarpfen (Guppy, Platy, Molly…) verfüttert. Erwischen diese jedoch nicht alle, wenn sie lebend verfüttert werden, dann bilden sie oft im Bodengrund gigantische Populationen, die sich sehr schnell verstecken können, falls Fressfeinde, wie die Fische auftauchen.</p>
<p>In einem Garnelenbecken haben sie keine Feinde, und werden entweder geduldet vom Halter, oder man empfindet sie als störend. Und will man keinen Fisch dazu setzen, so bleibt auch hier nur die Kur, wie im nächsten Kapitel beschrieben.</p>
</div>
<h2>Kampf den Würmern!</h2>
<div>
<p>Kur zum bekämpfen der o.g. Wurmarten, wenn man keine Fische hat die sie fressen:</p>
<p>Leider überleben Schnecken diese Kur nicht, vorher rauslesen, oder, wenn keine drin sind oder nur die eingeschleppten, welche man sowieso loswerden möchte. Tja, dann los.</p>
<p>Ich hatte Planarien in zwei meiner Becken. Beides 18 Liter, beides Garnelenbecken. Ich hab von zwei Kuren gehört, und dachte mir, naja, zwei Becken, zwei Versuche.</p>
<p>Das eine war Flubenol, das andere Panacur. Flubenol (Flubendazol) gibt es als Paste und als Pulver. Ich empfehle die Paste, da das Pulver nach dem öffnen seine Wirksamkeit langsam abbaut, und dann stärker dosiert werden müsste. Panacur (Fenbendazol) sind Tabletten. Beide Mittel sind für Hunde/Katzen gedacht zum entWURMen. Und beide arbeiten fast gleich. Sie stören den Stoffwechsel, Panacur funktioniert im Gegensatz zu Flubenol auch bei Eiern, dazu kommen wir noch.</p>
<p>In der Anwendung sind beide unkompliziert, und für Garnelen und Fische kein Problem. Da sie eigentlich nicht Wasserlöslich sind, die Wirkstoffe.</p>
<p>Das Problem sind die verendenden Würmer (und Schnecken), diese belasten das Wasser.</p>
<p>Deshalb gehen wir wie folgt vor:</p>
<p>Flubenol (Wirkstoff Flubendazol):</p>
<p>Vorbereitung: &#8211; So viele Würmchen und Schnecken absammeln/-saugen wie möglich 1. Tag: ein 4tel Gramm Flubendazol (bei der 5%igen Paste wären das dann 5 Gramm) auf 100 Liter. am besten in die Strömung des Filters geben, oder mit der Hand etwas vermengen. 2. Tag: ein Viertel bis ein Drittel Wasser wechseln, und auf die neue Menge Wasser das Flubenol neu bemessen. also bei nem 4tel Wasserwechsel, 1,25 Gramm Paste (etwa) neu dazu geben. 3. 4. 5. Tag, Wasserwechsel beibehalten, dabei immer schön tote Schädlinge entfernen und Werte prüfen. Das Flubenol jedoch immer weiter senken dann am: 6. Tag, Wasserwechsel ohne Neuzugabe von Flubenol</p>
<p>dann bis zum 14. Tag alle 2 bis 3 Tage Wasser wechseln, wenn der Befall und damit die Zahl der toten Schädlinge nicht zu groß war, können die Intervalle auch größer sein.</p>
<p>Am 14. tag fangen wir noch einmal von vorne an. Denn Flubenol greift die Eier der Planarien nicht an, sondern wirkt auf den Stoffwechsel (indem es das Zythoskelet zerstört, und so die Weiterleitung von Närstoffen verhindert)und Panacur tötet Eier indem es die Ausbildung des Spindelapparats stört, bei den älteren Planarien stört es auch den Stoffwechsel.</p>
<p>Panacur (Wirkstoff Fenbendazol):</p>
<p>Da gibt es 250mg Tabletten, davon nehmt ihr eine Viertle auf 100 Liter. Also 2,5 mg Wirkstoff pro Liter, genau wie bei Flubendazol Wasserwechseln ist auch hier Pflicht, wie oben, nachdosiert kann dann werden, muss jedoch nicht.</p>
<p>Bei Panacur kann die erneute Behandlung ausgelassen werden, weil es wie schon erwähnt auch die Eier angreift, wer sicher gehen will macht es wie beim Flubendazol.</p>
<p>Bei Mittelchen die von JBL oder anderen Herstellern kommen ist oft die Dosierungsanleitung zu vorsichtig, und es wirkt nicht, dosiert man höher stören die Beistoffe wie Kupfer, die dann nicht nur die Würmer töten. Und besonders bei Garnelen sollte man vorsichtig sein mit Kupfer…</p>
<p>Nun zu meinen Erfahrungen (vielleicht können andere Autoren noch welche einbringen):</p>
<p>Flubenol: zwei mal angewendet, Erfolg, keine Planarien mehr Panacur: einmal angewendet, gute Bilanz, aber ein paar habens geschafft, nach der zweiten Anwendung war auch das Thema geklärt.</p>
<p>Also, beide Behandlungen sind fast identisch, die Nelen stört es kaum, ausser dass es durch die häufigen WW&#8217;s zu etwas Stress kommt, und beide sind ähnlich erfolgreich…</p>
<p>Ja, und Panacur klingt generell besser oder?</p>
<p>Naja, je nachdem was der Tierarzt da hat (beides gibt es nur dort) ist es wirklich egal, jedoch ist Panacur doppelt so teuer (10 Tabletten 10 Euro, eine Tube Flubenol kostet etwa 5 Euro, billigste Angebote die ich fand). Und wenn man 30 Zuchtbecken hat… naja, wählt selbst <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Krankheiten: Bauchwassersucht und Weißpünktchenkrankheit</title>
		<link>https://www.underwater-world.de/krankheiten-bauchwassersucht-und-weispunktchenkrankheit/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[tom]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 May 2013 12:55:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Krankheiten und Parasiten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Krankheiten treten leider immer wieder auf und nur wer sie frühzeitig erkennen und bestimmen kann, hat in den meisten Fällen eine Chance, die Tiere geeigneten Maßnahmen zu retten. Einge verbreitete Krankheiten sind: Bauchwassersucht Bei der Bauchwassersucht streiten die Experten, durch was diese Ausgelöst wird. Das warscheinlichste ist, das Darmflagelaten hier für verantwortlich sind. Flagelaten kommen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Krankheiten treten leider immer wieder auf und nur wer sie frühzeitig erkennen und bestimmen kann, hat in den meisten Fällen eine Chance, die Tiere geeigneten Maßnahmen zu retten. Einge verbreitete Krankheiten sind:</p>
<p>Bauchwassersucht</p>
<h3>Bei der Bauchwassersucht streiten die Experten, durch was diese Ausgelöst wird. Das warscheinlichste ist, das Darmflagelaten hier für verantwortlich sind. Flagelaten kommen in allen im Malawisee lebenden Fischarten vor und schädigen normalerweise die Fische nicht, da das Immunsystem in der Lage ist die Fische zu schützen.</h3>
<p><span id="more-124"></span></p>
<p>Daher ist bei der Haltung von Cichliden darauf zu achten, alles zu Unternehmen was die Gesundheit der Fische fördert d.h. regelmäßiger Wasserwechsel in außreichender Menge ist eines der besten Methoden für das Wohlbefinden zu sorgen, Wasserwerte in den optimalen Bereich bringen ( PH, Nitrit, Temperatur usw. )sowie richtige artenbezogene Ernährung sorgen für ein starkes Immunsystem der Fische.</p>
<p>Anfang der Erkrankung:</p>
<p>1. Anfangsstadium</p>
<p>Der Fisch verweigert die Nahrungsaufnahme, versucht eventuell zu fressen spuckt das Futter aber wieder aus.<br />
Sein Verhalten ist scheu, er versucht sich zu verstecken.</p>
<p>2. Fortschreiten des Anfangsstadiums</p>
<p>Der Fisch versucht etwas auszuspucken, ähnliches Verhalten wie beim füttern.</p>
<p>3. Fortgeschrittenes Stadium</p>
<p>Weiße, fadenförmige Exkremente hängen aus der Afteröffnung heraus, Fisch versucht weiterhin etwas auszuspucken.  Jetzt ist höchste Eile geboten, will man seinen Fisch noch retten! Sofortige Quarantäne des Fisches in einem  geeigneten Behälter und Behandlung mit Medikamenten. ( Octozin, oder eine Kombination aus Metronidazol und  Nifurpirinol.</p>
<p>4. Endstadium</p>
<p>Die Bauchseite des Fisches schwillt an, jetzt kommt jede Hilfe zu spät, der Fisch sollte erlöst werden.</p>
<h2>Weißpünktchenkrankheit( Ichtihyophthirius multifilis )</h2>
<p>Diese Krankheit ist sehr leicht zu erkennen und auch gut, mit im Handel erhältlichen Mitteln zu bekämpfen.  ( z.B. Exit gegen Ichthyo, das Präparat hilft auch gegen die Schwärmer )Unbehandelt führt diese Krankheit unweigerlich zum Tod des Beckenbesatzes. Ichthyo ist hoch ansteckend,sollte man einzelne Fische herausgefangen haben sind die Netze auf jeden Fall zu sterilisieren bevor man in anderen Becken hantiert.</p>
<h3>Symtome:</h3>
<p>Einzelne oder mehrere Fische sind mit kleinen ca. 0,3 mm großen weißen Flecken oder Pünktchen überseht,  sehr oft auf den Flossen oder darum.  Chichliden können manchmal auch von einer schwereren Form des Ichthyo befallen werden, die dabei entstehenden  Punkte und Flecken können hier durchaus größer sein.</p>
<p>Behandlung:</p>
<p>Es existieren mehrere Medikamente im Handel die sehr gut wirken, es ist zu empfehlen ein solches Mittel vorrätig  zu haben da diese Krankheit sehr schnell durch z.B neue Fische eingeschleppt werden kann.  Die Wassertemeratur sollte wärend der Behandlung immer über 26°C liegen. Diese einzelligen Parasiten bilden  sogenannte Schwärmer die andere Fische befallen, der Einsatz eines UVC- Klärers in entsprechender Größe zur  Wassermenge im Becken kann hier gute Dienste leisten.</p>
<p>Eine Zugabe von Kochsalz wirkt sich positiv auf die Genesung der Fische aus. Als Dosis sollte man 200g Kochsalz  auf 100 Liter Wasser rechnen.</p>
<h3>Kochsalz als Medizin</h3>
<p>Natriumchlorid, ( NaCl ) ist ein durchaus hilfreiches Mittel zur unterstützenden Behandlung unserer Fische bei Krankheiten.  Ein Märchen ist aber, der weitverbreitete Glaube das Kochsalz Bakterizid wirken würde oder gar Bakterien abtöten  könne.<br />
Salzzugabe hilft den Fischen auf eine andere Weise,die Rede ist hier bei vom  osmotischen Druck&#8220;, jetzt keine  Angst es wird jetzt nicht zu kompliziert. Fische die im Süßwasser leben enthalten wie alle Lebewesen Salze, bei  unseren Fischen enthalten die Zellen etwa 0,9 % Salz, das heißt im Fisch ist relativ mehr Salz enthalten als im  Ihm umgebenden Süßwasser ( bei Meerwasserfischen ist es umgekehrt ), soweit so gut. Da die Natur auf einen  Ausgleich zu strebt, dringt Wasser in den Fisch ein, der dieses ständig ausscheiden muß, ein für den Fisch  Energiezehrender Vorgang.  Erhöhen wir jetzt die Salzkonzentration im Wasser sinkt der &#8222;osmotische Druck&#8220; auf den Fisch, das heißt dieser hat  jetzt mehr Energiereserven frei zur Bekämpfung eventueller Krankheiten.</p>
<p>Bei Salzzugaben im Aquarium immer einen Wasserwechsel machen.Die höchste zu empfehlende Dosis beträgt 400g auf  100 Liter Wasser und sollte nur unter Beobachtung angewendet werden. Als eine gut wirksame und unbedenkliche Dosis ist 200g auf 100 Liter zu empfehlen.</p><p>The post <a href="https://www.underwater-world.de/krankheiten-bauchwassersucht-und-weispunktchenkrankheit/">Krankheiten: Bauchwassersucht und Weißpünktchenkrankheit</a> first appeared on <a href="https://www.underwater-world.de">Underwater-World</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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