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Der Aquaristik-Blog

Kategorie: Buntbarsche aus Ostafrika (Seite 1 von 2)

Buntbarsche sind keine Barsche

Anfängern kann ich eigentlich gar keinen Vorwurf machen, denn dass das Wort „Barsch“ im „Buntbarsch“ auch noch drin steckt, ist wirklich verwirrend und wer es noch nicht gehört hat, kann sicher zu der Vermutung kommen, dass Barsch einfach die Kurzform für Buntbarsch sein könnte. Ist sie leider nicht!

Wissenschaftlich gesehen gehören Barsche wie zb. die echten Barsche (Percidae), Nanderbarsche (Nandiae) und Lates (Latidae) zu vollkommen anderen Familien als die Buntbarsche (Cichlidae) und sind nicht näher miteinander verwandt. Um die Unterscheidung deutlich zu machen, sprechen viele Aquarianer auch nicht von Buntbarschen, sondern verwenden den Begriff „Cichliden“ für ihre Aquarienfische. Da ist auch schon der Punkt: Im Aquarium werden fast ausschließlich Cichliden gehalten. Echte Barsche praktisch gar nicht. Das macht auch Sinn, denn Buntbarsche gelten hier bei uns als Exoten, denn sie stammen fast ausschließlich aus der südlichen Hemisphäre, während Barsche auf der Nordhalbkugel zuhause sind, also sogar in den heimischen Gewässern zu finden sind. Weiterlesen

Aquarium für Schneckenbuntbarsche einrichten

Wem es die Buntbarsche aus den ostafrikansichen Grabenbruchseen angetan hat, der wird sie kaum mehr tauschen wollen, denn mit ihrem einzigarten Verhalten und den oft grell bunten Farben sind sie für jedes Aquarium ein echter Hingucker. Wer nur Platz für ein kleines Aquarium unter der Grenze von 300 Litern hat, die für ein Malawiaquarium nötig sind oder sogar nur ein kleines 54-Liter-Aquarium möglich ist, hat mit den Tanganjika-Cichliden gute Optionen. Eine davon sind die Schneckenbuntbarsches des Tanganjikasees.

Das Aquarium für Schneckenbuntbarsche einrichten

Grundsätzlich wird für das Schneckenbuntbarschaquarium nicht viel benötigt. Weiterlesen

Ein Besuch im Aquarium des Berliner Zoos

Immer wenn ich in Berlin bin, schaue ich natürlich als Aquarianer im Aquarium Berlin vorbei, denn öffentliche Aquarien sind in Deutschland sowieso nicht wirklich häufig und das Berliner Aquarium ist dabei noch ausgesprochen sehenswert.

Was kostet der Eintritt ins Aquarium Berlin?

Besuchst du nur das Aquarium, dann kostet dich das Tagesticket 14,50 € als Erwachsener. Kinder unter 4 Jahren sind frei. Jugendliche bezahlen 7,50 € und Schüler, Studenten, Auszubildende oder Schwerbehinderte kommen für 10 € ins Aquarium. Weiterlesen

Naturnahe Einrichtung eines Malawiaquariums

Der Trend der letzten Jahre in der deutschen Aquaristik ist recht eindeutig: Immer mehr Aquarianer gestalten kunstvolle Landschaften in ihren Becken und beschäftigen sich intensiv mit Aquascaping oder die Aquarien werden immer naturgetreuer, also dem natürlichen Lebensraum der Fische nachempfungen. Das gilt insbesondere für die Malawiaquaristik.

Warum das Aquarium naturnah einrichten?

Selbstverständlich stehen die Zierfische im Mittelpunkt. Die Theorie ist es, dass sich die Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum am wohlsten fühlen. Sie können dort ihrem angeborenen Verhalten nachgehen und, ohne dass jemand die Fische gefragt hätte: Aquarianer hoffen natürlich auch, dass es die Fische am Ende gar nicht mehr merken, dass sie in einem Aquarium leben (müssen).

So ein naturnah eingerichtetes Aquarium erfüllt allerdings auch ästhetische Ansprüche. Optisch sind natürlich gestaltete Aquarien auf keinen Fall weniger sehenswert, als solche, die rein nach Schema-F eingerichtet wurden. Im Gegenteil! Weiterlesen

Gegen das Ausschütteln von maulbrütenden Buntbarschen

Malawibuntbarsche sind bis auf eine einzige Ausnahme, die fast gar nicht in Aquarien gepflegt wird, Maulbrüter im weiblichen Geschlecht. Das heißt, dass das Weibchen die befruchteten Eier nach dem Balz- und Paarungsritual ins Maul aufnimmt und dort für 14 bis 21 Tage ausbrütet. Die Jungen werden anschließend aus dem Maul entlassen und noch gelegentlich bei Gefahr wieder aufgenommen. Dieses Verhalten zeigen die farbenfrohen Cichliden auch im Aquarium und sind nicht zuletzt deshalb bei Aquarianern so beliebt.

Das Verhalten ist für den einen oder anderen (Hobby-)Züchter zu wenig effektiv, so dass die Jungen noch vor dem Entlassen aus dem Maul dem Weibchen zwangsweise entnommen werden. Dazu werden die Weibchen aus dem Becken herausgefangen und mit Daumen und Zeigefinger hinter den Kiemendeckeln in die Hand genommen. Mit Schüttelbewegungen werden die Jungfische anschließend aus dem Maul des tragenden Weibchens herausgeschüttelt.

Was bedeutet das Vorgehen für die Buntbarsche? Weiterlesen

Lochgestein oder kein Lochgestein im Malawiaquarium?

Lochgestein war und ist ein Dekostein, mit dem Aquarianer gerne arbeiten. Ganz besonders Malawiaquarianer bauen in ihren Aquarien ganze Riffwände mit dem weißen, löchrigen Gestein. Nur: Warum das und ist das noch zeitgemäß?

Gehen wir einmal in die 80er Jahre zurück. Damals kamen die ersten Malawicichliden in die Zooläden der Republik und waren mit ihren bunten Farben absolute Highlights in der Aquarienbranche. Werbewirksam wurden die Buntbarsche bald als „Korallenfische“ des Süßwassers angeboten und vielfach verkauft. Doch wer einen Korallenfisch will, will nicht nur den, sondern am besten das ganze Riff und so war es auch nicht verwunderlich, dass die Aquarianer alles daran setzten, in ihrem Aquarium auch das passende Korallenriff aufzubauen. Ohne Korallen natürlich. Die Malawiaquarien der 80er Jahre ähnelten sich folglich stark. Die komplette Rückwand war zumeist vom Boden bis zur Wasseroberfläche komplett mit Lochgestein verbaut. Im Vordergrund blieb nur noch ein schmaler Streifen freier Schwimmraum. Weiterlesen

Unterwegs im Aquarium des Zoos Frankfurt

Was machen Aquarianer, die sich mal gemütlich übers Wochenende treffen? Na klar: Sie gehen in den Zoo und verbringen einen guten Teil der eingeplanten Zeit im Aquarium. Wenn es denn eines in diesem Zoo gibt und der Zoo Frankfurt hat eines.

Das Aquarium kann man nur besuchen, wenn man auch den Zoo besucht. Ist in den meisten Zoos mit Aquarium so üblich, allerdings gibt es da durchaus Ausnahmen und deshalb sei darauf hingewiesen. Weiterlesen

Den PH-Wert im Aquarium auf einfache Weise erhöhen

Ein Problem, das in aller Regel nur die Aquarianer kennen, die sich mit Malawi- oder Tanganjika-Cichliden beschäftigen, ist die Anpassung des PH-Wertes nach oben. Malawibuntbarsche fühlen sich in Wasser mit einem PH von ca. 8 am wohlsten, Tanganjikas benötigen sogar teilweise einen etwas höheren Wert von 8,5. Da in Deutschland das Leitungswasser in der Regel einen PH-Wert hat, der um den Neutralwert liegt, also bei 7, stellt sich die Frage, wie der Wert auf einfache Weise in den für diese Fische optimalen Bereich gebracht werden kann. Ich selbst sehe dabei 2 einfach Möglichkeiten: Weiterlesen

Fische online bestellen und liefern lassen

Bislang hatte ich mich immer gegen eine Bestellung von Fischen über das Internet gewehrt. Ich bin lieber auch mal ein paar hundert Kilometer mit dem Auto zum Händler gefahren, um mir meine Fische selbst aussuchen zu können.

Aktuelles Problem: Meine Vorstellung, was für Tiere ich haben wollte, war sehr konkret. Das kam auch daher, dass ich meinen Besatz um ein paar Tiere aufstocken wollte, bei denen ein Fisch verstorben war und jetzt noch ein paar Weibchen ohne Männchen in meinem Aquarium geschwommen waren. In der näheren Umgebung war kein Händler oder Züchter in der Lage die passemden Zierfische anzubieten. Weiterlesen

Antennenwelse im Malawiaquarium

Die passende Vergesellschaftung von Tieren in einem Aquarium ist eine der Grundvoraussetzungen für das Funktionieren des Mini-Ökosystems Aquarium. Viele Faktoren sind wichtig, um bereits vor dem Einsetzen eines Zierfisches, beurteilen zu können, ob sich dieser in seinem neuen Lebensraum wohl fühlen wird und ein langes Leben genießen können wird. In der Regel werden dabei die Ansprüche der Fische an die Wasserwerte und die Aquariengröße beachtet. Aquarianer gehen meist davon aus, dass ein Fisch, der von seiner Größe und seinen Ansprüchen her zum restlichen Besatz passt, eingesetzt werden kann. Bei dieser Betrachtungsweise bleiben allerdings andere Faktoren unbeachtet. Am Beispiel der oft auch in Malawiaquarien gehaltenen Antennenwelse, läßt sich dies verdeutlichen. Weiterlesen

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