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Der Aquaristik-Blog

Schlagwort: Aquarianer

Woher bekommt der Anfänger die richtigen Infos zur Aquaristik?

Wenn ich durch die diversen Aquaristik-Gruppen bei Facebook stöbere, fällt mir immer wieder auf, wie wenig Aquarianer dort aktiv sind, die wirklich Ahnung und Erfahrung haben und trotzdem gerne die zeitaufwändigen Fragen der Neueinsteiger beantworten. Viele Beratungen und Unterhaltungen, Diskussionen und Auseinandersetzungen finden zwischen Anfängern und solchen Anfängern statt, die sich nicht mehr für Anfänger halten. Besonders ineffektiv werden Diskussionen immer dann, wenn auch erfahrene Aquarianer ein Defizit an Empathie und Kommunikationsfähigkeit offenbaren. Weiterlesen

Exopet-Studie des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft

Wann interessieren sich schon einmal die allerhöchsten Stellen für die Aquaristik? Ich weiß natürlich nicht, welche Politiker oder Staatsführer ein Aquarium daheim oder im Büro stehen haben, aber die Wahrnehmung ist eine andere. Gefühlt haben Aquarianer eine ganz kleine Lobby, wenn sie überhaupt eine haben.

Umso schöner, dass es nun eine ganz offizielle Erfassung der Aquaristik in Deutschland durch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft gibt. In der Exopet-Studie werden verschiedene Aspekte der Aquaristik und des Aquarianers statistisch erfasst. Selbstverständlich bleibt der Aquarianer selbst dabei anonym.
Ziel der Studie ist es lt. deren Webseite: Weiterlesen

Was tut sich da auf dem LED-Markt?

LED-Beleuchtungen sind in den letzten Jahren zum großen Trend in der Aquaristik geworden. Die moderne Beleuchtungstechnik läßt sich in Farbe und Intensität sehr schön an die Bedürfnisse von Pflanzen und Tieren, die im Aquarium gepflegt werden sollen, anpassen und moderne Steuerungen wie die Tagessimulation von LiWeBe wecken so richtig den Spieltrieb im Aquarianer.

Inzwischen sind viele Firmen auf den Markt gegangen, die solche Beleuchtungslösungen für die Aquaristik anbieten. Einige verkaufen einfach (Billig-)Produkte aus chinesischer Produktion hier auf dem deutschen Markt weiter, während andere eigene Lösungen entwickeln und auch hier in Deutschland produzieren lassen. Weiterlesen

Lochgestein oder kein Lochgestein im Malawiaquarium?

Lochgestein war und ist ein Dekostein, mit dem Aquarianer gerne arbeiten. Ganz besonders Malawiaquarianer bauen in ihren Aquarien ganze Riffwände mit dem weißen, löchrigen Gestein. Nur: Warum das und ist das noch zeitgemäß?

Gehen wir einmal in die 80er Jahre zurück. Damals kamen die ersten Malawicichliden in die Zooläden der Republik und waren mit ihren bunten Farben absolute Highlights in der Aquarienbranche. Werbewirksam wurden die Buntbarsche bald als „Korallenfische“ des Süßwassers angeboten und vielfach verkauft. Doch wer einen Korallenfisch will, will nicht nur den, sondern am besten das ganze Riff und so war es auch nicht verwunderlich, dass die Aquarianer alles daran setzten, in ihrem Aquarium auch das passende Korallenriff aufzubauen. Ohne Korallen natürlich. Die Malawiaquarien der 80er Jahre ähnelten sich folglich stark. Die komplette Rückwand war zumeist vom Boden bis zur Wasseroberfläche komplett mit Lochgestein verbaut. Im Vordergrund blieb nur noch ein schmaler Streifen freier Schwimmraum. Weiterlesen

Wie wird bereits die erste Einrichtung eines Aquariums ein Erfolg?

Alleine die Tatsache, dass sich die Frage stellt und die Erkenntnis aus zahlreichen Nachfragen in Facebookgruppen, in denen zahlreiche Aquarienbesitzer wirklich massiv fehlgeschlagene Versuche, ein Aquarium einzurichten, präsentieren, impliziert, dass das Vorhaben, ein Aquarium einzurichten, gerade für Anfänger wirklich eine Herausforderung darstellt, die nicht immer erfolgreich abgeschlossen wird.

Woran liegt es, dass Anfänger scheitern?

Nach meiner Wahrnehmung ist es sehr häufig so, dass selbst die grundlegensten Informationen über das Ökosystem Aquarium erst dann eingeholt werden, wenn das Aquarium schon steht und auch schon mit Fischen besetzt ist. Oft sind Wasserwerte völlig unbekannt. Es ist kein Wissen über die Arbeitsweise eines Filters und den Stoffkreislauf im Aquarium vorhanden und die individuellen Bedürfnisse der Zierfische an Aquariengröße, Einrichtung und Vergesellschaftung werden komplett übergangen. Treten dann Probleme auf, ist selbstverständlich keine schnelle Reaktion seitens des Aquarienbesitzers möglich, denn es kann noch nicht einmal eine Ursachenforschung betrieben werden, da das nötige Fachwissen fehlt. Sich in der Situation auf eine Beratung in Internetforen und Facebookgruppen zu verlassen, bzw. verlassen zu müssen, ist genauso effektiv wie zu einer Wahrsagerin auf dem örtlichen Rummel zu gehen, um sich seine persönliche Zukunft voraussagen zu lassen. Hier raten dann viele andere Anfänger zusammen mit ein paar wenigen bemühten alten Hasen so lange ohne Basis, denn Wasserwerte, etc. sind ja in der Regel unbekannt, herum, bis sich ein Konsenz ergeben hat, was denn jetzt in diesem Aquarium an Maßnahmen ergriffen werden müssten. Meistens müssen dann, egal um was es geht, Erlenzapfen und ein bißchen Salz, aber Vorsicht immer das jodfreie verwenden, in Becken geworfen werden und ein Wasserwechsel muss natürlich auch sein. Dass es so nicht besser werden kann oder nur seltenst ein Zufallstreffer dabei ist, ist im Prinzip klar. Dass das einen frustrierten Anfänger zurückläßt, der plötzlich aus heiterem Himmel von einer Informationsflut erschlagen wird, ist auch nachvollziehbar. Auch das frustrierte Ende einer Aquarianerlaufbahn ist nicht selten. Weiterlesen

Die häufigsten Anfängerfehler in der Aquaristik

Es gibt zahlreiche Ratgeber und Infoseiten, die auf die häufigsten Fehler in der Aquaristik hinweisen. Das halten auch alle ganz normal, dass man sich über die Fehler unterhalten müsste. Was leider zu kurz kommt, sind konkrete Hinweise, wie es ein Neu-Aquarianer tatsächlich machen soll und wie die Anfängerfehler möglichst wirksam vermieden können. Erst heute ist mir die Liste mit den Anfängerfehlern auf der Webseite einer Baumarktkette unter gekommen und die will ich nicht unkommentiert lassen: Weiterlesen

Der richtige Begleiter beim Einstieg in die Aquaristik

Um ein erfolgreicher Aquarianer zu werden, benötigen gerade Einsteiger ein geeignetes Medium, um sich Wissen anzueignen. In Internetforen ist das schwierig zu bekommen, da tatsächlich kein Wissen vermittelt wird, sondern individuelle Erfahrungen. Solche Erfahrungen können zwar in Wissen umgebaut werden, indem man die geschilderten Erfahrungen selbst ausprobiert. Das ist allerdings ein langwieriger Prozess und zu Beginn ist es eine durchaus gute Idee, Wissen z.B. aus einem Buch aufzunehmen, ohne zwischen unterschiedlichen Erfahrungen filtern zu müssen. Weiterlesen

Foren, Facebook und die Frage nach der Beratungsresistenz von Aquarianern

„Frag 5 Aquarianer und du bekommst 6 Meinungen“ ist ein gängiger Spruch, den vor allem Anfänger in der Aquaristik nennen, wenn sie ihre Erfahrungen in Foren oder speziell auch auf Facebook beschreiben. Doch selbst als langjähriger Aquarianer frage ich mich manchmal, ob es tatsächlich sein kann, dass andere Besitzer von Aquarien so grundsätzlich andere Erfahrungen mit den von ihnen gehaltenen Zierfischen gemacht haben, wie ich und das, obwohl ich doch scheinbar die gleichen Arten in einem sehr ähnlich gestalteten Aquarium halte oder gehalten habe und auch die Vergesellschaftung sehr ähnlich war. Weiterlesen

Merkblätter beim Zierfischkauf

Seit dem 1. August muss der gewerbliche Handel jedem Käufer eines Zierfisches ein Merkblatt aushändigen, das beim Erstkauf über die Bedürfnisse des neuen Pfleglings informiert. Dies ist die direkte Folge aus der Änderung des Tierschutzgesetzes (§ 21 Abs. 5 Ziffer 2 TschG), das an diesem Tag in Kraft getreten ist. Auf diese Weise soll die Beratungsqualität im Zoohandel erhöht werden. Wichtig wäre auch, das Bewußtsein der Aquarianer dahingehend zu schärfen, dass sie für das Wohlbefinden ihrer Aquarienbewohner die Verantwortung haben und das Einholen von Informationen zu den gepflegten Arten elementar sind. Weiterlesen

Sind Starterbakterien für ein optimales Einlaufen des Aquariums nötig?

Wer mich fragt, wird auf diese Frage immer die gleiche Antwort bekommen: Nein! Die konnten vor 20 Jahren noch überhaupt nicht nötig sein, weil es sie nicht gab. Trotzdem haben es Aquarianer geschafft, ein neues Aquarium in Betrieb zu nehmen. An den grundsätzlichen Rahmenbedingungen hat sich seither nichts geändert: Wir wollen einen Glaskasten mit Wasser befüllen und darin Fische und Pflanzen halten. Damit die Stoffwechselprodukte der Fische und abgestorbene Pflanzenreste abgebaut werden können, benötigen wir eine Bakterienkultur im Filter und anderen Substraten wie im Bodengrund. Weiterlesen

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